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35-kV-Außenkabelverteilerkasten (DFW) vs. traditionelle 35-kV-Fertigsubstation: Welche Lösung ist die richtige für Ihr Stromverteilungsprojekt?

2026-02-14 10:15:16
35-kV-Außenkabelverteilerkasten (DFW) vs. traditionelle 35-kV-Fertigsubstation: Welche Lösung ist die richtige für Ihr Stromverteilungsprojekt?

Bei der Planung eines 35-kV-Hochspannungsverteilungsnetzes stehen Elektroingenieure und Projektleiter vor einer zentralen Herausforderung: Wie lässt sich eine zuverlässige Mehrweg-Kabelverzweigung und -steuerung innerhalb eines begrenzten Außenraums realisieren?

Traditionell standen große vorgefertigte Umspannwerke oder elektrotechnische Verteilräume im Bauausführungsstil im Vordergrund. Mit steigenden Grundstückspreisen in städtischen Gebieten und der Nachfrage nach „Kompaktheit“ in Industrieparks jedoch die 35-kV-Außenkabelverteilerkasten —insbesondere die gasisolierte Schaltanlage (GIS) mit vollständiger Isolierung und vollständiger Abdichtung—wird zunehmend zur Standardlösung. Heute werden wir die Unterschiede zwischen diesen beiden Lösungen untersuchen, um Ihnen bei der Optimierung Ihres 35-kV-Verteilungskonzepts zu helfen.

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Kernunterschiede: Die Entwicklung der konstruktiven Logik und der Raumausnutzung

1. Isolationstechnologie und Volumenkontrolle

Traditionell Lösung : Da 35-kV-Anlagen hohe Spannungsniveaus aufweisen, sind die Anforderungen an die Luftstrecke für die Isolierung enorm, was zu sperrigen Geräten führt, deren Grundfläche häufig mehr als 20 Quadratmeter beträgt.

35-kV-Kabelverteilerkasten: Unter Verwendung vollständig isolierter Silikonkautschuk-Kabelverbinder sind die zentralen Schaltkomponenten (z. B. Vakuum-Leistungsschalter) in einem gasgefüllten Edelstahlbehälter versiegelt. Diese Konstruktion reduziert die elektrischen Luftspalte auf ein Minimum, wodurch sich ein Volumen ergibt, das nur ein Viertel der herkömmlichen Lösungen beträgt – ideal für Stadtstraßen und schmale industrielle Korridore.

2. Außen- und Gehäuseschutz

Unsere Lösung nutzt die „goldene Kombination“ aus einem 3,0-mm-Edelstahl-Gasbehälter sowie einer Außenschale aus aluzinkbeschichtetem Stahl oder pulverbeschichtetem Edelstahl:

Kernsicherheit: Der IP67-geschützte, vollständig versiegelte Gasbehälter isoliert die internen Komponenten vollständig gegenüber externer Feuchtigkeit, Salznebel und Umweltverschmutzung und gewährleistet so einen wartungsfreien Betrieb über 30 Jahre.

Wetterfeste Gehäuse: Entwickelt für raue Außenumgebungen; das Gehäuse durchläuft eine Salznebelprüfung über 720 Stunden. Es verfügt über hervorragende UV- und korrosionshemmende Eigenschaften, wodurch die Gerätestabilität selbst bei sengender Sonne oder sintflutartigem Regen gewährleistet ist.

Detaillierter Vergleich: 35-kV-Außen-Verteilerkasten im Vergleich zu herkömmlichen 35-kV-Umspannwerken

Abmessung

35-kV-Außen-Kabelverteilerkasten (GIS-Typ)

Herkömmliches 35-kV-Schalt- bzw. Umspannwerk

Fußabdruck

Minimal. Belegt lediglich ca. 2–5 m²; kein spezieller baulicher Technikraum erforderlich.

Massiv. Erfordert großflächige bauliche Fundamente oder große Gehäuse.

Installations Schwierigkeit

Plug-and-Play. Vorgefertigte Konstruktion; erfordert lediglich die Anschlussarbeiten der Kabelköpfe vor Ort.

Komplex. Lange Bauzeiten vor Ort; erfordert das Heben großer Komponenten.

Betriebsstabilität

Sehr hoch. Vollständig dichtes Design; unbeeinflusst durch Höhenlage, Kondensation oder Staubansammlung.

Mittel. Empfindlich gegenüber Umgebungsfeuchte; erfordert regelmäßige Reinigung sowie Entfeuchtung.

Gesamtkosten (ROI)

Niedrige Gesamtkosten. Einsparungen bei teuren Grundstücks- und langfristigen Wartungskosten.

Hohe Anfangsinvestition. Die Kosten für das Tiefbauwesen sowie die Wartungskosten steigen im Zeitverlauf.

Erweiterbarkeit

Modular. Unterstützt flexible Kombinationen mehrerer Ein- und Ausgangsleitungen (z. B. 2 Ein- und 4 Ausgänge).

Fest. Die nachträgliche Erweiterung um weitere Stromkreise erfordert einen großflächigen Ausbau.

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Warum unser 35-kV-Hochspannungs-Kabelverteilerkasten?

1. Lösung der Herausforderung „Kondensation und Oxidation“

In nebelanfälligen Küstenregionen oder Gebieten mit starken Temperaturschwankungen gehen 70 % der Hochspannungsanlagenausfälle auf Isolationsüberschläge infolge von Feuchtigkeit zurück. Unser Verteilerkasten nutzt eine vollständig abgeschirmte Technologie, bei der alle 35-kV-freiliegenden aktiven Teile vollständig in abgeschirmte Kabelzubehörteile eingehüllt sind, wodurch das Risiko von Kriechströmen eliminiert wird.

2. Intelligente Integration und Fernüberwachung

Er ist mehr als nur ein Abzweigkasten – er ist ein intelligentes Steuerzentrum. Unser 35-kV-Abzweigkasten kann integrieren:

FTU/DTU-Terminals: Realisieren die Automatisierung des Verteilnetzes und unterstützen das Fernöffnen und -schließen.

Online-Überwachungssysteme: Echtzeitüberwachung der Temperatur von Kabelverbindungen und des Drucks in Gasbehältern mit Fehlerwarnungen, die direkt auf Ihr Mobiltelefon gesendet werden.

3. Flexible Konfiguration (maßgeschneidert) Service )

Ob Sie eine „Mehrfachanschluss-Lösung“ für reine Verzweigungen oder eine „Ringnetzsteuerung“ mit Leistungsschutzschalter benötigen – wir bieten maßgeschneiderte Lösungen an. Die Gehäusefarben können an die Umgebung angepasst werden (z. B. Grünanlagen oder Industriegebiete), um Ästhetik und Funktionalität optimal zu vereinen.

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Frequently Asked Questions (FAQ)

F1: Kann ein 35-kV-Verteilerkasten als Ersatz für ein Ringnetzschaltgerät (RMU) verwendet werden?

A: Ja. Wenn im Inneren Lasttrennschalter oder Leistungsschalter-Einheiten verbaut sind, fungiert er effektiv als externes RMU und ist sowohl zur Stromverteilung als auch zur schnellen Stromunterbrechung bei Störungen geeignet.

F2: Wie wird die Isolationsfestigkeit in Hochlagen sichergestellt?

A: Da wir SF6 oder umweltfreundliche Gasisolierung verwenden, ändern sich die dielektrischen Eigenschaften nicht mit der Höhe (dünne Luft). Dadurch kann das Produkt bei Höhen über 3.000 Meter die gleichen Sicherheitsabstände wie in Tieflandgebieten aufrechterhalten.

F3: Wie hoch ist die Wartungshäufigkeit für diese Anlage?

A: Der Hochspannungskern ist lebenslang wartungsfrei. Der Anwender muss lediglich jährlich einfache Inspektionen der äußeren Umgebung durchführen, prüfen, ob sich die Druckanzeige im grünen Bereich befindet, und das Gehäuse auf mechanische Beschädigungen untersuchen.

F4: Ist die Montage des Kabelkopfs kompliziert?

A: Keineswegs. Die Anlage verwendet standardisierte amerikanische oder europäische konische Schnittstellen und erfordert lediglich gängige Kabelstecker. Im Vergleich zur herkömmlichen Verkabelung ist dieses Verfahren sicherer und verkürzt die Bauzeit bei Stromausfällen deutlich.

F5: Beeinträchtigt diese kompakte Bauweise den Installationsraum für 35-kV-Kabel?

A: Nein. Obwohl der Schaltschrank verkleinert wurde (auf ein Drittel des Volumens herkömmlicher AIS-Anlagen), haben wir den Kabelschacht durch ein modulares Design optimiert. Durch den Einsatz vollständig isolierter Steckanschlüsse (z. B. europäische T-Stecker) verringern sich die Sicherheitsabstände zwischen den Phasen, während gleichzeitig ausreichend Platz für parallele Mehrweg-Kabelverbindungen bleibt – und das alles ohne vor Ort erforderliche Heißarbeiten, was eine höhere Sicherheit gewährleistet.

Fazit

Da 35-kV-Verteilungsnetze zunehmend digitalisiert und kompakter gestaltet werden, stellt die Wahl einer leistungsstarken Außenkabelverteilerdose eine Entscheidung für eine effiziente Energieverteilung und einen langfristigen Anlagenwert dar. Durch die Optimierung der Raumausnutzung und die Senkung der Wartungskosten bietet unsere 35-kV-Lösung den kostengünstigsten Schutz für Ihr Elektroingenieurprojekt.